Argentinien Reisen
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Argentinien ist wohl das europäischte Land Südamerikas. Es erstreckt sich von den antarktischen Gebieten Feuerlands bis zu den tropischen Regenwäldern des Amazonasbeckens. Im Osten wird es vom atlantischen Ozean, im Westen von der Gebirgskette der Anden begrenzt. Die Bevölkerung Argentiniens ist auf den Ballungsraum Buenos Aires konzentriert. Dort leben mehr als 15 Millionen Menschen. Buenos Aires an sich ist auch schon eine Reise wert und alle Reisen nach Argentinien beginnen in der Hauptstadt des Landes. Buenos Aires liegt am Rio de La Plata, dem Silberfluss, den die spanischen Kolonialherren zur Verschiffung ihrer Silberfunde aus den Anden nutzten. Buenos Aires selbst nennt sich die Stadt der „guten Lüfte“, was sicherlich von den immer wehenden atlantischen Winden resultiert.
Wer in Buenos Aires unterwegs ist, sollte sich keinesfalls das Hafenviertel entgehen lassen. Dort trifft man auf den Strassentango: Tanzpaare zeigen gegen ein kleines Entgelt ihre tänzerischen Künste. Sie werden von Tangomusikern begleitet. Wer an Argentinien denkt, denkt sicher auch an Evita; sie ist auf dem Friedhof Recoletta beigesetzt. Ihre prunkvolle Grabstätte ist einen Besuch wert. Von Buenos Aires ist es nicht weit bis in die Pampa, in die unendlichen Graslandschaften, auf denen die argentinischen Rinder weiden. Ja, das argentinische Steak ist das Markenzeichen des Landes. Die Reise in den Süden führt nach Patagonien, die vom Wind gezeichnete Landschaft mit ihren weiten Ebenen und bizarren Felsformationen. Patagonien weist pro Quadratkilometer etwa einen Einwohner auf – statistisch gesehen. Was man in Patagonien findet ist Natur, etwa Pinguinkolonien oder das patagonische Inlanseis. Letzteres sind weite Gletscherfelder. Im Norden Argentiniens hingegen findet man den Urwald, alter Kolonialbauten und tropische Tiere und die Wasserfälle von Iguazu. In Iguazu stürzt ein ganzer Strom in eine Schlucht. Die Ziele in Argentinien lassen sich ohne weiteres mit dem Bus oder dem Flugzeug erreichen, die Verkehrsverbindungen sind gut – genauso gut wie der momentane Wechselkurs des Euro.
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Geschrieben von Alexandra Maier ( alexandramaier1 [at] gmx.net )
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