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Die zwei verschiedenen Arten von Aprikosenkernen |
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Ähnlich wie bei den Mandeln gibt es auch bei Aprikosenkernen die sogenannten süßen und bitteren Kerne. Bei Aprikosenkernen handelt es sich um die Mandel, biologisch gesehen den Samen, des Aprikosensteins. Es ist also der Kern in der Frucht. Es gibt verschiedene Aprikosenkern Produkte, zum Beispiel in Form von Kapseln, Bonbons, Öl oder Pulver. In den Erzeugerländer wie Pakistan und in der Türkei gelten Aprikosen, als auch die Aprikosenkerne schon seit Jahrtausenden als Lebensmittel, das ganz selbstverständlich verzehrt wird. Diese Kerne liefern viele Mineralstoffe, zum Beispiel Magnesium. Sogar in der Süßwarenindustrie werden Aprikosenkerne genutzt, sie dienen als Rohstoff zur Herstellung von Persipan. Persipan ist eine Masse, die dem Marzipan sehr ähnlich ist. Das Wort kommt aus dem lateinischen „persicus“, das bedeutet Pfirsich. Die Süßware besteht aus Persipanrohmasse und Zucker, welcher zum Teil auch durch Glukosesirup und/oder Sorbit ersetzt wird. Die süßen Aprikosenkerne Süße Aprikosenkerne werden aus den Zuchtsorten der Aprikosen gewonnen, die für den Frischmarkt angeboten werden. Die Kerne ähneln kleinen Mandeln, äußerlich, als auch im Geschmack. Sie schmecken fruchtig und süß, teilweise aber auch leicht säuerlich. Sie sind sehr schmackhaft und werden in allen ursprünglichen Aprikosengebieten für die Ernährung verwendet. Von der Form her sind die süßen Kerne normalerweise länglich, in der Farbe können sie heller oder dunkler sein. In Deutschland sind diese Aprikosenkerne seit einiger Zeit in Bioläden erhältlich, der Blausäuregehalt ist sehr gering. Der Verzehr ist also nicht schädlich für den Körper, obwohl ein geringer Prozentsatz an bitteren Kernen vorkommt. Die bitteren Aprikosenkerne Bittere Aprikosenkerne stammen aus den kleinen säuerlichen Wildaprikosen, sie haben einen typischen aromatischen Bittermandelgeschmack. Jedoch sind diese Kerne weniger zum Verzehr geeignet, da sie Blausäure enthalten. Werden zu viele bittere Aprikosenkerne gegessen, kann die Zellatmung blockiert werden, da bereits wenige Kerne täglich zu Vergiftungserscheinungen führen können. Anzeichen einer Blausäurevergiftung sind starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, eine bläuliche Verfärbung der Haut und Erstickungsgefühle. Geschrieben von Birigt Steigerwald ( steigerwald [at] women-at-work.org ) |
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