Chronographen - Automatikuhren - Männerarmbanduhren
|
|
Die Entwicklung der Chronographen und Männerarmbanduhren wird im 18. Jahrhundert durch den Uhrmacher Adolphe Nicole wesentlich beeinflusst. Nachdem der Franzose Rieusec 1822 den ersten Chonographen angemeldet hatte, ließ sich Adolphe Nicole im Jahre 1844 das Patent für eine herzförmige Scheibe anlegen, die für den Stoppmechanismus des Chronographen ein wichtiger Bestandteil darstellt.
Chronographen zeigen die Stunden, Minuten und Sekunden an. Zudem beinhaltet diese Uhr einen weiteren Mechanismus um die Zeit zu stoppen, ohne die laufende Zeitzählung zu beeinflussen. Bis zu 12 Stunden Zeitmessung ermöglicht der Mechanismus.
Im 20. Jahrhundert erschienen die ersten Männeruhren Chronographen als Armbanduhr. 1914 konnten die Gebrüder Reymond stolz die Serienreife für die Männerarmbanduhren/ Armband-Chronographen präsentieren. Nachdem die Gebrüder weitergetüftelt hatten, stellten sie der Öffentlichkeit den Chronographen vor, der die gesamte Mechanik in nur 23,6 mm enthielt. Damit halten die Gebrüder Reynold den Rekord.
Automatikuhren, die einen Rotor enthalten der eine Feder gleichmäßig gespannt aufzieht, wurden 1932 patentiert. Die Zeitdauer der aufgezogenen Uhr (Gangautonomie) beträgt je nach Werk und Ausstattung bis zu Zehn Tage.
Durowe und Junghans bauten zu Beginn der fünfziger Jahre in Deutschland die ersten Automatikuhren. Von nun an folgte eine stetige Weiterentwicklung der Automatic – Chronographen. Die japanische Seiko Corporation erlangte 1969 den patentrechtlichen Schutz für Automatik-Chronographen, die zu den Funktionen einen 30-Minuten-Zähler und eine Tages- und Datumsanzeige beinhalten. Lémania/Omega produziert seit 1972 besonders kompakte und ausgefeilte Automatik-Chronographen.
|
Chronographen - Automatikuhren - Männerarmbanduhren
|
|
|
|
| |
Geschrieben von A. Fischer ( a.fischer [at] beauty-ideal.de )
|
|
|
|