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Die Mauke ist nicht nur eine lästige Hauterkrankung des Pferdes, sie verläuft häufig auch stark juckend und schmerzhaft und kann bei nicht Behandlung einen chronischen Verlauf nehmen. Medizinisch wird diese Entzündung als Fesselekzem bezeichnet, da sie in der Fesselbeuge auftritt.
Mauke ist sehr weit verbreitet, da bereits eine vorgeschädigte Haut und / oder ein geschwächtes Immunsystem ausreicht, dass sich an dieser Stelle Bakterien, Viren oder auch Pilze ausbreiten, die eine entsprechend entzündliche Infektion hervorrufen. Die Therapie ist dann oft mühselig und langwierig. Noch dazu gibt es so viele Therapieansätze und Meinungen zur Mauke, dass sich noch keine allgemeingültige Behandlungsmethode durchsetzen konnte. Daran ist vermutlich das extrem variierende klinische Erscheinungsbild mitschuld.
Denn die wechselnden Erreger verursachen unterschiedliche Formen der Mauke, zumal sich auf eine bereits bestehende Hautentzündung weitere bakterielle Infektionen drauf setzten können. Andererseits gibt es aber auch eine Vielfalt an überlieferten Hausrezepten und jeder schwört auf ein anderes. Dennoch kann man eine Mauke bei einem Pferd lindern und auch heilen, wenn man ein paar grundsätzliche Regeln beachtet. Die Ursache für Mauke sind besonders oft in mangelhafter Sauberkeit und Hygiene sowie in feuchten Bodenbedingungen zu finden. Daher ist es bei jeder Form von Therapie besonders wichtig, dass man nicht nur die akute Entzündung behandelt, sondern auch die Umgebung bzw. die Haltungsbedingungen des Pferdes ändert, also Ursachenbekämpfung betreibt. Denn sonst sind alle Behandlungsmaßnahmen von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Zu Beginn der Behandlung sollte die Fesselbeuge einmalig mit milden Seifenprodukten gründlich auswaschen werden. Dazu kann man Jod-, Schmier- oder Kernseife auch verwenden und die Betonung liegt auf einmalig, um andererseits die Haut nicht weiter zu strapazieren. Wichtig bei der Waschung ist, dass die Krusten aufgeweicht und entfernt werden, denn sie verhindern sonst, dass die Behandlungsmittel an den Ort der Entzündung gelangen. Notfalls kann man mit nassen Verbänden die Krusten über Nacht aufweichen. Sind die Krusten entfernt, sollte eine Zink- oder Lebertransalbe oder auch eine antibiotische bzw. cortisonhaltige Lotion auf die entzündete Stelle aufgetragen werden, die zum einen die Keime abtötet, zum anderen für eine Rückfettung der Haut sorgt.
Bei richtiger Behandlung genügen meist etwa drei Tage, um sowohl die Haut zu beruhigen als auch die Erreger zu beseitigen.
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