Bauplanung

 
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Die wesentlichen Fakten bei der Vorbereitung der Bauplanung

Vorbereitung für das Architektengespräch


Die Bauplanung beginnt damit, dass erste Überlegungen angestellt werden, wie das Eigenheim errichtet werden soll. Die Hausplaner sind der Architekt oder/und das Ingenieurbüro oder der Fertighaushersteller. Mit diesen wird die Bauplanung anhand der dazugehörigen Bauzeichnungen immer weiter vertieft, bis ein Entwurf entsteht, mit dem der Hausbau begonnen werden kann.

In welchem Umfang und zu welchen Kosten Architekt oder Ingenieurbüro Leistungen der Bauplanung erbringen, wird nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) erfasst und geregelt.

Bevor mit der eigentlichen zeichnerischen Planung des Bauvorhabens begonnen werden kann, müssen einige Grundsatzentscheidungen getroffen werden.


Der Raumbedarf

Die erste Entscheidung bei der Bauplanung richtet sich an den Raumbedarf, der für die Hausbauer- Familie gewünscht oder benötigt wird. Wieviel und welche Räume werden überhaupt benötigt? Noch viel wichtiger ist die Frage, welcher Raumbedarf von der Kostenseite her überhaupt darstellbar ist.

Nach Abklärung des Raumbedarfs steht eine Entscheidung darüber an, welcher Haustyp bevorzugt wird. Der Bau eines Architektenhauses hat ebensolche Vor- und Nachteile wie ein Fertighaus oder Holzhaus.

Eigenleistungen

In dem Zusammenhang spielt auch die geplante Eigenleistung eine große Rolle. Bei einem Fertighaus oder einem Holzhaus ist unter Umständen die Möglichkeit von Eigenleistungen eingeschränkt, was wiederum Folgen für die Finanzierung des Hauses hätte. Die Eigenleistungen variieren in der Intensität, je nachdem, ob man ein bezugsfertiges Haus, ein Ausbauhaus, ein Selbstbauhaus oder ein Bausatzhaus errichten will.

Die Bauplanung der Nebenräume steht als nächstes auf der Liste. Es ist schon ein Kostenunterschied, ob der Bau eines Kellers oder nur der eines Fundamentes geplant wird. Auch bezüglich eines eventuellen Dachausbaus (sofort oder später) sind bei der Planung einige Dinge zu berücksichtigen. Schließlich muss auch noch eine Entscheidung gefällt werden, ob eine Garage, ein Carport oder vorerst nur ein Stellplatz errichtet werden soll.

Erst wenn diese Grundsatzentscheidungen für die Bauplanung getroffen sind, kann damit begonnen werden, die gedankliche Bauplanung mit einem Architekten oder Bauunternehmer zu besprechen. Von der Bauplanung bis zur Bauausführung ist es dann allerdings noch ein langer Weg.

Nach Abschluß der Vorüberlegungen zur Bauplanung kann damit begonnen werden, die Zeichnungen für das Haus zu erstellen. Dies sind anfangs die Zeichnungen für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Aus diesen Plänen entwickelt der Architekt dann die Konstruktionspläne im Maßstab 1:50, aus denen alle zur Bauausführung notwendigen Details zu ersehen sind.

Wenn es um eine besonders anspruchsvolle Ausführungsplanung in den Bereichen Sanitär, Heizung, Lüftung und Elektro geht, ist auch die Unterstützung von Fachingenieuren erforderlich. Die für die Erstellung der Planungsunterlagen entstehenden Kosten sind in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) verbindlich festgelegt.

Ist die Entwurfsplanung fertiggestellt, muß auch eine Statik erstellt und durch einen Statiker überprüft werden. Damit ist die Bauplanung abgeschlossen und der Hausbau kann beginnen.



Geschrieben von Harald Rupp ( h.rupp [at] hausbautipps24.de )
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