Das Tagesgeldkonto
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Der Begriff Tagesgeldkonto ist in Deutschland mittlerweile recht bekannt. Verschiedene Direktbanken werben in den vergangenen Jahren laufend mit hohen Zinsen auf diesen Konten, um neue Kunden zu gewinnen. Wie sind Tagesgeldkonten im Hinblick auf die Einbettung in eine Strategie zum Aufbau eines Vermögens bzw. zur Alterssicherung zusehen? Diese Frage will dieser Artikel erläutern.
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Tagesgeld Zinsen
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Tagesgeldkonten bieten im Vergleich zu dem Girokonto bei der Hausbank attraktive Zinsen. Diese unterliegen jedoch auch der Abgeltungssteuer, wie alle anderen Erträge auf Finanzanlagen auch. Legt man einen Zinssatz auf dem Konto von vier Prozent pro Jahr zu Grunde, bleiben also netto noch drei Prozent. Darüber hinaus muss aber auch einkalkuliert werden, dass eine nicht unerhebliche Teuerungsrate den realen Wert eines Geldbetrages schmälert. In der Bundesrepublik Deutschland lag die Inflation im vergangenen Jahr bei rund zwei Prozent. Zieht man diesen Wert von den Zinserträgen ebenfalls ab, verbleibt noch eine magere Rendite von gerade einmal einem Prozent. Dies kann im Hinblick auf das Ziel, ein beachtliches Vermögen aufzubauen, nicht ausreichend sein. Die Anlage in Wertpapiere, seien es nun Aktien oder Fonds, verspricht unter Berücksichtigung von Steuern und Inflation eine jährliche Wertsteigerung von rund sieben Prozent.
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Tagesgeldkonto Fazit
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Ein Tagesgeldkonto kann also die Anlage an der Börse nicht ersetzen. Dennoch sollte jeder ein solches Konto besitzen. Es dient dazu den Notgroschen profitabel zu Parken und nicht zu Minizinsen auf dem Girokonto der Hausbank liegen zu lassen. Das Geld ist im Bedarfsfall binnen weniger Werktage zurück auf dem Girokonto und kann zur Begleichung von Rechnungen verwendet werden. Auch wenn das Tagesgeldkonto eine Zeit lang nicht benötigt wird, ist dies kein Problem, weil die Führung eines Tagesgeldkontos in der Regel keine Gebühren mit sich bringt. Auch wenn ein aktiver Anleger die Börsenentwicklung für eine kurze Zeit negativ sieht, ist das Zwischenmarken auf dem Tagesgeldkonto eine gute Alternative, da meistens das Wertpapierdepot bei der gleichen Bank geführt werden kann. |
Geschrieben von Alexander Bertram ( artikel [at] netnut.de )
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