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Die Kanarischen Inseln sind für Mitteleuropäer ein Begriff. Sie gelten als d i e Urlaubsinseln schlechthin. Wann immer man sich nach warmem Wetter sehnt - in Deutschland ist das im Grunde eine ganzjährige Erscheinung – kommt die Rede auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote oder Fuerteventura. Von fast allen deutschen Flughäfen gibt es Direktverbindungen zu diesen Zielen und ein Flug auf die Kanaren kostet heute nicht so viel wie Flüge in die Karibik oder andere exotische Orte in Äquatornähe.
Das bringt natürlich viele Urlauber auf die Beine und die Inseln sind z.T. äußerst gut besucht, manch Sonnenhungriger findet sie gar überlaufen. Dazu sind diese Inseln eigentlich zu groß, aber wenn man sich in den Touristenzentren um Unterkünfte bemüht, wird es schon mal eng und -je größer die Nachfrage – desto höher der Preis. Wer mehr Individualismus und mehr Nähe zur Natur sucht, der wird hier zwar auch fündig, wenn er sucht, doch ist es viel leichter, sich gleich mal auf den drei Inseln umzusehen, die diese Bedingungen von vorneherein bieten.
Und da sind wir gleich bei La Palma, La Gomera und El Hierro, die allerkleinste unter den Kanarischen Inseln. Alle 3 Destinationen haben zwar einen Flughafen, aber nur in La Palma können große Maschinen aus Europa landen, aber auch nur gerade so. Die Landebahn ist denkbar kurz und dahinter ist gleich der Atlantik. El Hierro und La Gomera werden von den meisten Touristen per Schiff von den großen Inseln aus angefahren und seit einigen Jahren nutzen sie auch die Dienste der Kanarischen Airline „Binter Canaria“. Mit ihren kleinen Maschinen kommen sie auch auf den kleinen Rollfeldern von El Hierro und La Gomera zurecht. Für Freunde von Ursprünglichkeit und Ruhe sind diese Inseln nur zu empfehlen. Gewiss gibt es hier auch Discos und Bars, aber die wahren Feste werden hier auf der Straße gefeiert. Irgendein Heiliger hat immer Namenstag, dann werden Bühnen aufgebaut und die Bands spielen bis in den frühen Morgen. Und dann wird getanzt und getanzt – auf Salsa Musik. Das ist die Musik der Kanaren.
Wer sich im Internet nach Behausungen für die Inseln umsehen will, muss nur „Ferienwohnung La Palma“ in die Suchmaske eingeben und kann sich dann auf der 45 Kilometer langen und etwa 28 Kilometer breiten Insel eine schöne Ecke aussuchen. Am Meer, in den Bergen, in einem Dorf und wer es mag, auch in Bananen-Feldern. Auch für El Hierro funktioniert das prima. Hier ist der Rhythmus des Lebens noch mal einen Tick langsamer als auf den beiden größeren Schwestern. Und das kann im Urlaub schon mal gut tun.
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