Alles öko oder was?

 
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Man kann schon kinder an naturnahe Produkte heranführen

Mit dem Beginn einer Schwangerschaft stehen für eine angehende Mutter plötzlich viele Dinge des täglichen Lebens neu auf dem Prüfstand. Viele Informationen prasseln nun auf einen ein und jede Mutter muss sich ihren eigenen Weg durch diesen Info-Dschungel bahnen. Nicht rauchen, nicht trinken, nicht jedes Medikament nehmen, denn über die Plazenta kommt das werdende Kind mit all diesen Giften in Kontakt und die können zu Schädigungen führen. Die ganze Ernährung wird überdacht.

Esse ich zuviel Fast Food, wie sieht es aus mit Obst und Gemüse, kaufe ich nur Produkte aus konventionellem Anbau? Wie man weiß, wird in der konventionellen Landwirtschaft im großen Stil mit Pestiziden und Kunstdüngern operiert. Diese gelangen über das Grundwasser in unseren Wasserkreislauf aber werden auch direkt in den Pflanzen eingelagert. An dieser Stelle kommt mancher zum ersten Mal ins Grübeln, auch wenn er sich sonst keine Gedanken über die Herkunft der Lebensmittel gemacht hat.

Aber nun beschäftigt man sich mit der Möglichkeit, so viel Lebensmittel wie möglich aus dem kontrolliert biologischen Anbau zu verwenden. Diese sind zwar meist deutlich teurer, lassen aber eine erheblich niedrigere Giftanreicherung erwarten, denn Pestizide und Kunstdünger sind in der Öko-Landwirtschaft verboten. Und so beginnen viele Eltern mit der Schwangerschaft ihre Ernährung umzustellen, im Sinne des Ungeborenen. Und wenn es dann auch ein Wonneproppen geworden ist, gibt es natürlich fürs Baby auch weiterhin nur noch Bio-Kost und auch bei der Kleidung für die Kleinen schaut man nun auch genauer hin. Sind die Stoffe mit unbedenklichen Verfahren gefärbt, steckt noch Gift im Gewebe, das sich seinen Weg über die Haut in den Körper bahnen kann. Auch bei Unterwäsche, Hosen, Hemden und Schuhe achtet man nun sehr genau auf eine sorgfältige und verantwortungsbewusste Herstellung. Und „Öko“- zertifizierte oder sorgfältig produzierte Bekleidung muss ja nicht langweilig sein. Auf schickes Design und bunte Farben zu verzichten, kann ja da nicht die Lösung sein. Babys und Kleinkinder muss man nicht in Unisex anziehen, nur weil einige Anbieter von Schadstoff-freien Textilien dies so anbieten.

Selbst bei den ersten Schuhen für die Kleinkinder sollte man sich nicht verunsichern lassen und sich ruhig auf Farbe freuen und dem Kind etwas aussuchen, das ihm steht und dass den Eltern Spaß macht anzusehen. Es gibt sogar Krabbelschuhe für Jungs und Mädchen, d.h. selbst im Krabbelalter kann man hier schon dem Geschlecht und der Individualität jedes Kleinkindes gerecht werden.



Geschrieben von Andreas Mettler ( presse [at] mettlerweb.de )
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