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# Laminat ist in erster Linie für die schwimmende Verarbeitung entworfen. Sollten Sie hingegen das Laminat vollflächig leimen wollen, rückversichern Sie sich beim Holzhändler, welches Laminat zweckmäßig ist und welcher Kleber dafür verwendet wird. Ansonsten gelten diesselben Konditionen an den Untergrund wie bei der Verklebung von Parkett.
* Der Untergrund muß grade, nicht feucht und stabil sein. Da Laminat sehr dünne ist, übertragen sich Unebenheiten den Umständen entsprechend direkt, sodaß gegebenenfalls mit Ausgleichsmasse nachgebessert werden muß. In neuen Häusern sollte in der Regel der Estrich auf Feuchtigkeit mit einem CM-Meßgerät geprüft werden. Um das Vabanquespiel weiter aufsteigender Feuchte zu verkleinern, sollte eine zumindest 2 mm dicke PE-Folie auf dem Estrich gelegt werden, wobei darauf zu achten ist, dass Folienbahnen min. 30 cm überlappen und am Fußbodenrand soviel Folie stehen bleibt, dass noch ein Stück Folie an der Wand hinter der abschließenden Sockelleiste stehen bleibt. Nur so ist gewährleistet, dass keine Feuchte über den Fußbodenrand in den Laminatboden eindringen kann.
* Zu keiner Zeit Laminat im Bad oder Keller einsetzen, da die nähere Umgebung zu nass ist.
* Laminatverlegung auf Fußbodenheizung ist im Grunde realisierbar, hingegen muß das Laminat ausdrücklich für die Verarbeitung auf Fußbodenheizung verwendbar sein. Angemessen sind dessen ungeachtet nur Warmwassersysteme. Auf elektrischer Fußbodenheizung sollte nicht verlegt werden. Bei neuen Heizestrichen ist vom Heizungsbauer ein Auf-und Abheizprotokoll zu erstellen. Bevor dieses Protokoll zusammen getragen wird, muß der Boden eine Phase lang liegen.(Zement-Estriche min. 25 Tage, Anhydrit-Estrich zumindest 15 Tage). Nach dem Protokoll muß eine CM-Messung des Estrichs gemacht werden, um den Feuchtigkeitsgehalt zu ermitteln. Dabei dürfen Zement-Estriche max 1,8 CM % und Anhydrit-Estrich max 0,3 CM % Feuchtigkeit haben. Bei Fußbodenheizung sollte prinzipiell eine PE-Folie gelegt werden (wie oben beschrieben) Die Verlegetemperatur des Estrichs sollte an der Oberfläche ca.18° Grad Celsius und die relative Luftfeuchtigkeit unter 70% betragen. Nach dem Verlegen muß die Oberflächentemperatur 3 Tage kontinuierlich bei ca. 18° Celsius bleiben, danach in den darauf folgenden 3 Tagen sollte die Temperatur schrittweise auf Bedarfstemperatur erhöht werden.
* Grundsätzlich sollte die Raumtemperatur während der Verarbeitung bei ca 18°C liegen und die relative Luftfeuchte unter 70 %.
* Wenn Sie das Laminat wählen, überdenken Sie in welchem Bereich Sie das Laminat einsetzen wollen. Das Laminat kann dann mit der geforderten Beanspruchungsgruppe ausgewählt werden.
* Machen Sie ein genaues Aufmaß von den notwendigen Flächen, in denen der Fußboden verlegt werden soll. Wenn Sie im wilden Verband legen (siehe"Verlegemuster "), müssen Sie auf die erechnete Grundfläche in m² ca.5-10% als Verschnitt hinzufügen. Klären Sie mit Ihrem Holzhändler ab, dass verschlossene Pakete zurück gegeben werden dürfen.
* Die Pakete sollten ca. 2 Tage ungeöffnet in dem Raum liegen, wo der Fußboden verlegt werden soll, damit sich das Laminat an das Raumklima angleichen kann.
* Denken Sie an die entsprechende Trittschalldämmung und ggf. an Sockelleisten als Wandabschluß. Ebenso müssen Übergangs- Ausgleichs-und Abschlußprofile erworben werden.
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