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Viele Eltern, deren Kinder sich schon in der Vorschule durch eine große Auffassungsgabe und Lernbereitschaft ausgezeichnet haben, hoffen natürlich, dass sich diese Haltung auch in der Grundschule fortsetzen möge. Wenn die Kinder den eher spielerischen Umgang mit Zahlen und Buchstaben durch den Kindergarten gewöhnt sind, wird es eine gewisse Umstellung bedeuten, permanent an Tischen zu sitzen und einem mehr oder weniger spannenden Frontal-Unterricht zu folgen.
Das kann die Motivation schon erheblich bremsen. Aber je besser die Lehrer auf die Kinder und deren Bedürfnisse eingehen können, um so mehr Kinder werden Spaß am Schulunterricht haben und auch etwas lernen. Man muss einfach davon ausgehen, dass alle Kinder ungemein neugierig und lernhungrig sind. Sie wollen die Welt erfahren und es liegt nur an den Erwachsenen, sie dort abzuholen, wo sie gerne sind. Die Grundschulpädagogik der heutigen Zeit ist ja auch schon sehr viel spielerischer geworden als noch vor 10 oder 20 Jahren. Die Lehrer wissen, dass die Kinder nicht wirklich über 40 Minuten bei einem Fach bleiben können und sie haben erfahren, dass es sie überfordert, die ganze Zeit dem Lehrer zu lauschen.
Sie machen kleine Spiele während des Unterrichts, lassen die Kinder singen oder sich bewegen. Es kommt oft genug vor, dass wirklich alle Voraussetzungen für einen guten Unterricht gegeben sind, die Kinder glücklich in der Schule sind, sich aber bei Einzelnen dennoch Probleme einstellen. Sie haben meist beim Lesen, vor allem aber beim Schreiben große Schwierigkeiten. Sobald dies offenbar wird, sollte man dem schnell auf den Grund gehen, denn in den wenigsten Fällen liegt es an fehlender Intelligenz, sondern es liegt meist eine angeborene Lese- und Rechtschreibschwäche vor. Dies kann man sehr leicht bei den überregional organisierten Lese-Rechtschreib-Schulen überprüfen lassen. Hier wird das Kind nach streng wissenschaftlichen Methoden getestet und anschließend weiß man, wo exakt der Schuh drückt.
Anschließend wird es in einem bestimmten Mini-Lernkreis zugeordnet und dort mit anderen Schülern ganz speziell gefördert. Und die bisherigen Erfolge mit den Mini-Lernkreisen in den Lese-Rechtschreib-Schulen sind sehr gut, denn die Kinder können hier individuell gefördert werden und haben Spaß.
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