Modernes Patientenmarketing

 
Startseite arrow Werbung arrow Patientenmarketing bedeutet Kommunikation mit dem Patienten



Mit Patientenmarketing ermittelt man Erwartungen von Patienten

Patientenmarketing klingt für viele Leute nach Werbung und so ganz verkehrt ist es natürlich nicht, denn eine erfolgreiche Arztpraxis bleibt nur dann erfolgreich, wenn sie genügend Patientenzulauf hat. Nun gilt aber gerade in diesem Beeich ein Werbeverbot und das ist auch in Ordnung so, denn eine Arztpraxis soll sich nicht durch – leere – Versprechungen in den Vordergrund rücken, sondern durch Leistung und erfolgreiche Patientenbehandlung.

Doch auch diese gilt es zu kommunizieren und deshalb bedeutet Patientenmarketing auch in besonderem Maße Patientenkommunikation. Der Arzt und auch sein Personal muss mit dem Patienten kommunizieren. Und eben nicht nur das Allernotwendigste, wie ein paar Höflichkeitsfloskeln und einige medizinische Fachausdrücke, hinter denen sich Diagnose und Therapie verstecken und die der Patient dann zu Hause über Lexika und Internet mühsam versucht zu entschlüsseln. Eine sinnvolle Patientenkommunikation ist eine umfassende Information, die den Patienten ernst nimmt, ihn über alles notwendigen Ergebnisse und therapeutischen Maßnahmen so aufklärt, dass er sie versteht und mitträgt. Patientenmarketing heißt den Patienten mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt rücken, so dass sich ein Arzt-Patienten-Vertrauensverhältnis einstellen kann. Denn die Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem zwingen andererseits den Arzt dazu, den Patienten eventuell Maßnahmen zu empfehlen, welche von der Krankenkasse nicht übernommen werden, der Patient sie also selbst finanzieren muss. Da eine solche finanzielle Beteiligung des Patienten schnell den Geruch der Geschäftemacherei bekommt, ist ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis notwendig, um den Patienten von dieser Notwendigkeit zu überzeugen, erst Recht, wenn es sich um eine IGeL-Leistung handelt, an der der Arzt sogar selber verdient.

Patientenmarketing soll einen Patienten also nicht überreden, irgendetwas zu kaufen, was dieser eigentlich nicht braucht und schon gar nicht will, sondern den Patienten über Kommunikation und Information optimal in den Heilungsprozess mit einzubinden, wobei ihm das Gefühl gegeben wird, dass er mit seinen Bedürfnissen ernst genommen wird. Um diese zu ermitteln, kann es sinnvoll sein, vor den Marketingaktivitäten eine Patientenbefragung zu stellen, um die tatsächlichen Bedürfnisse der Patienten zu erfahren und berücksichtigen zu können.



Geschrieben von Andreas Mettler ( presse [at] mettlerweb.de )
Benutzer Bewertung: / 0
SchlechtSehr Gut 
Drucken E-Mail

 
sitemap