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In Deutschland leiden 40 % der Bevölkerung unter Schlafproblemen. Die Ursachen sind nicht immer leicht zu ermitteln. Wer in der Nähe eines Flughafens mit Nachtflügen wohnt, wird wissen, was die Nachtruhe stört und das Einschlafen unmöglich macht. Auch Schlafzimmer entlang von stark befahrenen Bahnlinien, wie z.B. an der linksrheinisch geführten Schnellzug-Strecke von Köln nach Basel sind ein Elend für die Anwohner.
Aber auch in den großen Innenstädten, an stark befahrenen Straßen, kommt der Verkehr eigentlich nie wirklich zum Erliegen. Hier herrscht eine stetige Unruhe und Betriebsamkeit, die sich nicht selten auf die Anwohner überträgt und nicht nur die Nacht zum Problem macht. Bei Tage ist es ja noch schlimmer mit dem Verkehr und nicht jeder kann sich davor abschirmen. Weder mental noch mit Ohrenstöpseln. Schlafprobleme kommen häufig auch aus einem selbst. Man hat einen anstrengenden Tag gehabt, hochkonzentriert gearbeitet und freut sich aufs Bett – aber man „kommt nicht runter“, obwohl längst Schlafenszeit ist. Im Kopf arbeitet immer noch alles auf Hochtouren. Themen und Probleme werden im Kopf weiter gewälzt, ob man es will oder nicht. Nach 2 Stunden hat man immer noch keinen Schlaf gefunden und wird nervös, wälzt sich hin und her, steht wieder auf, obwohl man todmüde ist und genehmigt sich einen Schluck Hochprozentiges, in der Hoffnung, der Organismus möge nun davon schläfrig werden. Ereignet sich dieses Szenario über Wochen, greift man irgendwann zu einem Sedativ – einer Schlaftablette und schon befindet man sich auf dem Weg zu einer möglichen Tablettenabhängigkeit. Mit Yoga oder autogenem Training kam man diesen Nachtstress äußerst wirkungsvoll begegnen, weil hier der Körper und seine Funktionen ohne alkoholische oder pharmazeutische Hilfe selbst „heruntergefahren“ werden kann.
Ein andere Ursache für Einschlaf- und Durchschlafprobleme können elektrische Störfelder im Schlafbereich sein. Der sogenannte Elektrosmog. Unsere Stromleitungen in der Wohnung bestrahlen uns beständig mit 50 Hertz-Frequenzen, die von unserem 230-Volt-Wechselstrom erzeugt wird, auf den wir ja mit unseren elektrisch funktionierenden Einrichtungen und Geräten jederzeit zugreifen wollen. Das so erzeugte elektromagnetische Feld kann unseren sensiblen Organismus, der ja ein hochkomplexes bioelektrisch funktionierendes System ist, durchaus stören. Radiowecker am Bett, Fernseher am Bett, Nachttischlampen, Musik-Anlagen, Telefon – all das kann erzeugt Elektrosmog. Den Einen lässt das kalt, dem Anderen raubt es den Schlaf. Wer sein Schlafzimmer nicht von Strom-verbrauchenden Geräten befreien möchte und sich trotzdem ein elektrosmogfreie Nacht wünscht, dem kann mit einem Netzfreischalter geholfen werden. Ein Gerät, das jeden gewünschten Raum vom Strom abkoppeln kann. Im Sicherungskasten installiert, erkennt dieses Gerät selbstständig, wenn in dem Strom-frei-geschalteten Raum wieder Energie benötigt wird und schaltet sofort den Strom wieder zu. Also, wer nachts aufstehen will und sein Licht anschalten will, kann das tun.
Mit einer, für den Benutzer unmerklichen Verzögerung wird der Strom wieder in den Raum geleitet und man kann stolperfrei ins Bad tapern und danach seine elektrosmogfreie Nacht weiter genießen.
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