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Artec vermutet Patentverletzung durch die Timeshiftfunktion beim |
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Arcor ist einer der drei Anbieter auf dem deutschen Markt, die IP-TV bereitstellen. Besonderheit der IP-TV-Offerte von Arcor ist, dass sie eine hardwareunabhängige „Timeshift“-Funktion besitzt, die nicht nur zeitversetztes Fernsehen ermöglicht, sondern z.B. auch erlaubt, einen Film, der bereits seit einer Stunde aufgenommen wird, via Streaming von Anfang an zu sehen. Genau diese Funktion ist es aber, die das namentlich ähnliche Unternehmen Artec Technologies aufhorchen ließ. Denn Artec Technologies hat seit Juni 2006 ein Patent auf ein Verfahren zum zeitversetzten Fernsehen ohne zusätzliche Hardware, dass eben diese Funktion enthält. Bei Artec Technologies werden dafür die Programme des IP-TVs auf einem zentralen Server gespeichert, von dem alle Funktionen des Angebots abrufbar sind. Inbesondere brauchen die TV-Konsumenten dafür keine eigens dafür hergestellte Software oder Hardware, sondern lediglich ihren Fernseher. Für die Planer bei Artec Technologies kann die möglicherweise vorliegende Patentverletzung nicht egal sein; die strategische Unternehmensführung sieht in dem Patent einen wichtigen Eckpfeiler der Marktstrategie von Artec Technologies. Daher hatten die Anwälte des Diepholzer Unternehmens einen Antrag auf Besichtigung der Anlagen bei Arcor vor Gericht gebracht und auch durchgesetzt. Jetzt wird bald ein unabhängiger Gutachter bei Arcor klopfen, um zu prüfen, ob die Vorwürfe begründet sind. Arcor jedoch fühlt sich nicht bedroht: Das Unternehmen ließ durch seinen Bereichsleiter Unternehmenskommunikation, Dr. Stephan Albers, verlauten, dass seine Plattform für die hardwareunabhängige „Timeshift“-Funktion von Alcatel Lucent entwickelt wurde. Und Alcatel Lucent hätte Arcor versichert, dass mit dieser Plattform keine Patente verletzt würden. Arcor sehe also keinen Grund zur Unruhe. 10.06.2008 Geschrieben von Maik Wildemann ( info [at] iptv-anbieter.info ) |
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