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Warenwirtschaftssysteme für den Unternehmenserfolg |
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Warenwirtschaftssysteme sind komplexe Softwareanwendungen zur Organisation logistischer Prozesse, um Warenein- und –verkauf, Produktlagerung, Fakturierung, Buchhaltung unternehmensweit systematisch verwalten zu können. Warenwirtschaftssystemen und ihre logistischen Steuerungsfunktionaltäten werden seit Beginn der Digitalisierung des Warenverkehrs, ab Mitte der achtziger Jahre, in Unternehmen des Vertriebs, Handels, Transports und Industrie eingesetzt. Funktionalitäten des Warenwirtschaftssystems entsprechen insbesondere vier Prozessmodellen: Warenprozess, Dispositionsprozess, Abrechnungsprozess, Informations- und Planungsprozess. Organisatorische Zentraleinheit des Warenwirtschaftssystems ist die Datenbankarchitektur, welche Daten- und Informationsflüsse archiviert und verfügbar hält. Verwaltete Logistikdaten sind, entsprechend einzelner Zugriffsberechtigungen, clientseitig jederzeit verfügbar, also sichtbar, eventuell editierbar, erweiterbar oder revidierbar. Die organisatorische Datenbankgrundstruktur garantiert, dass die Entwicklungsagenda jedes einzelnen Konsumguts, von der Erstregistrierung bis zu Verkauf oder Makulierung optimal dokumentiert und informell auszuwerten ist. Produkt beschreibende Werte wie Größe, Gewicht, Einkaufspreis (Brutto/Netto), Bezugsquelle, Stückzahl oder Anwendungspräferenz sind Basisinformationen zur Neuanlage des logistischen Datensatzes. Während des Verwaltungszeitraums werden alle Veränderungen des Produktstatus sequenziell erfasst und können als Bilanzen, Zeitpläne und andere Übersichtsformen ausgegeben werden. Grundausstattung von Warenwirtschaftssystemen Zur Grundausstattung von Warenwirtschaftssystemen gehören Internetschnittstellen, welche schnelle und sichere Datenübertragung in Netzwerkverbünden garantieren. Aus Filialen, Dependancen oder anderen Unternehmenskooperationen kann auf den gemeinsamen, versionierten Datenstamm des Warenwirtschaftssystems funktional und Effizienz steigernd zugegriffen werden. Standortspezifische Schnittstellen des zentralen Warenwirtschaftssystems beschleunigen und flexibilisieren den Informationsaustausch über logistisch erfasste Produkte, Waren und Güter. Eingelagerte Produktestände lassen sich zu jeder Uhrzeit, an jedem Ort dynamisch abrufen, Angebote und Verkaufspreise währungsspezifisch gestalten, offene Forderungen der Debitorenbuchhaltung einschätzen, Auftragseingänge zielgerichtet zuweisen, und vieles mehr. Im Zuge technischer Fortschritte der digitalen Informationsverarbeitung entwickelte sich das klassische Warenwirtschaftssystem zum Organisationssystem für strukturelle Planungsaufgaben kleiner und großer Unternehmen. Synchron zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur heterogenen Ausprägung von Geschäftsfeldern in Wirtschaftsunternehmen präsentieren innovative Warenwirtschaftssysteme Modullösungen zur Organisation von Daten- und Informationsflüssen auf unterschiedlichen Unternehmensebenen. Expandierende Anforderungen der Wirtschaftswelt und IT-technische Realisierungskompetenz erweitern Warenwirtschaftssysteme stringent zu multifunktionalen ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning). Mittlerweile gibt es kaum ein großes Unternehmen, das kein Warenwirtschaftssystem besitzt. Geschrieben von Viola Zweschke ( VZweschke [at] vepos.net ) |
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